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und Elbing ab, nur ihre Waffen und die Reliquiender Kirche mit sich führend. Ein alterSblinder, krankerOrdensbruder, der nicht folgen konnte, blieb in derBurg zurück, den Feind über den Abzug der Seinenmehrere Tage dadurch täuschend, daß er in den üblichenStunden des Gottesdienstes nie versäumte, die Glockezu läuten. Endlich nahten sich die Preußen der Burg,erstiegen die Mauern, ermprderen den Ordensbruderaus Grimm über die Täuschung und legten starke Be-satzung in die Burg.
Seeschlacht bei Trapani. 1264.
In dem Kriege, welchen die Republiken Venedigund Genua mit großer Erbitterung gegen einander führten,schloß letztere ein Bündniß mit dem griechischen KaiserMichael Paläolvgus, und ward pon diesem aufjede Weise unterstützt.
Die Denctianer stellten in dem Cauale von Maltaeine Flotte von sieben und dreißig Galeeren auf, undschnitten dadurch jede Verbindung zwischen Malta undConstcmtinopel ab.
Unverzüglich rüsteten die Genueser zwei und dreißigGaleeren aus, und siegelten der vcnelianischcn Flotteentgegen. Auf der Höhe des Mischen Hafens Tra-pani stießen beide Flotten auf einander. Der Kampfward mit der höchsten Erbitterung geführt und entschiedsich endlich nach einem furchtbaren Widerstände vonSeiten der Genueser zu Gunsten ihrer Gegner. Nichtein einziges genuesisches Schiff suchte .sich durch die