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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Eduard!" Sofort suchte er sich durch die Abtheilungdes Prinzen Eduard, welcher einen Hügel besetzthatte, durchzuschlagen. Als sein Angriff jedoch zurück-gewiesen wurde und er sich immer enger von allen Sei-ten eingeschlossen sah, ließ er durch sein Heer einendichten Kreis bilden, und setzte auf diese Weise denanstürmenden Feinden den hartnäckigsten Widerstandentgegen. Der Graf von Leicestcr setzte, nachdemsein Pferd gctodtet worden war, den Kamps zu Fußfort, endlich aber fiel sein Sohn Heinrich und balddarauf er selbst mit Wunden bedeckt. Die Königlichen er-fochten einen vollständigen Sieg. Alle Barone und Rittervon LeicestersParthci blieben auf dem Schlachtfelde,nur etwa zehen ausgenommen, die noch athmend ge-sunden und wieder hergestellt wurden. Durch diesenwichtigen Sieg kam die Macht wieder in die Händedes Königs Hci n ri chlll., ohne daß jedoch der innereFrieden dadurch hergestellt wurde.

Schlacht bei Benevent.

Carl von Anjou, von dem Papste Urban IV.zum Könige von Siechen bestimmt, und zum Sturzeder gibellinischen Macht in Italien auserfthcn, erschienmit einem Heere von 50,000 Mann in Unter-Italien,wo er unverzüglich den König Manfred von Sicilicnanzugreifen beschloß. Dieser sammelte seine Macht beiBenevent, wo er den Angriff seines Feindes abwartenwollte. Unter den Apuliern, welche den größten Theilseiner Heeres ausmachten, zeigten sich Spuren von

1266 .ss. Febr.