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Flora von Bern : systematische Uebersicht der in der Gegend von Bern wildwachsenden und allgemein cultivirten Phanerogamen und Gefässkryptogamen / Dr. L. Fischer
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CONIEEREN.

Jun. Jul. An Wegen, Mauern, auf Schutt, gemein.

Von den cult. Hordeum-Arten Off: die Fr. (Sem. Hordei).

Elymus. Haargras.

(ekup.a Hülle, ursprüngl. Name der Kolbenhirse.)

E. europaeus L. (Hordeum AU.) St. aufrecht. B. breitlineal, mitbehaarten Scheiden. Hüllspelzen pfriemlich. Deckspelzen be-grannt. Aehre cylindrisch. 23'.

JunAug. In Wäldern, selten. Dählhölzli bei Bern.Rüeggisberg.

Nitidus. Borstengras.

(Ursprüngl. Name aromat. Valeriana-Arten.)

N. stricto, L. St. dünn, oben nackt. B. borstenf., steif. Aehrchenklein, pfrieml., zuletzt etwas abstehend, fein begrannt, meistbläulich, in linealer, lockerer, 1 seitswendiger Aehre. Indichten Rasen. St. und sterile B.Büschel von blassen Nieder-B.Schuppen umhüllt. 38".

Mai. Jun. Auf Weiden und Torfmooren, hin und wiederBiitscheleck. Rüeggisberg.

Klasse II.(jrymnospemen.

Ord. Conifferen.

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(ABIETINEEN, CUPRESSIJVEEN * TAXINEEN.)

Bth. lgeschlechtig, ohne P. Männl. Bth. köpfchen- oderährenf. Stbg. zahlreich, meist mit kurzem Träger und schuppen-oder schildf., 2viele Pollensäcke tragendem Connectiv. Weibl.Bth.: Einzelne oder zu mehreren auf einer flachen Schuppe (Sa-menschuppe, Fr.Schuppe) vereinigte, unbedeckte (nicht in einenFr.Knoten eingeschlossene) Eichen (Samenknospen). Die Sa-menschuppen sind (nach A. Braun) als einzelne oder zu 2meh-reren verwachsene, aus einem unentwickelten Zweig entsprin-gende, offene CarpellarB. zu betrachten. Die Samenschuppe 11