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dem Wechsel in der Ausdehnung der Prismenflächengegenüber den Pyramidenflächen keine sonderliche Mannig-faltigkeit. Hierdurch fiel aber gerade ihre Gestalt ganzbesonders auf, wie schon aus dem Citate aus Plinius (s.Seite 2) zu ersehen ist, und der zuletzt genannte ArztCappell er (Studer’s Geschichte u. s. w. Seite 213) be-gab sich alsbald, nachdem er vernommen, dass in demGrimselberge eine grosse Ivrystallgrube wäre gefunden wor-den, dahin, „in dem Absehen, mich von der Geburtsstadtdes Krystalls zu erkundigen und zu schauen, ob ich durchden Ort seiner Geburt und Wachsthums etwas entdeckenkönnte, warum dieses in den Eingeweklen der Erde ent-sprungene Gewächs an allen Orten so geartet sei, dass essich mit sechs Winkeln oder Seiten zu zeigen pfleget.“
Die Flächen der hexagonalen Pyramide, welche in derFigur 1 mit P und z bezeichnet sind, sind mehr oder weni-ger ungleich ausgedehnt und da auch die Prismenflächen(mit r in der Figur bezeichnet) meist ungleich breit er-scheinen, überhaupt an Krystallen die Flächen gegenüberden Modellen und Abbildungen mannigfache, Ungleichheitder Ausbildung zeigen und dies bei häufig vorkommendenKrystallen um so öfterer gesehen wird, so konnte nur dasgenaue krystallograpliische Studium der Quarzkrystalle esbeweisen, dass trotz aller Unregelmässigkeiten ein gewissesGesetz vorliegt, in Folge dessen (durch rhomboedrischeHemiedrie der Pyramide P) die Flächen der Pyramide Pungleich«’erthig sind (wie die Bezeichnung P und z in derFigur es andeutet), von den sechs Flächen der Endzu-spitzung oft drei abwechselnde grösser als die drei anderensind und eine dreiflächige Endecke mit den Kantenwinkeln= 04° 15' anstatt der sechskantigen Ecke bilden. Die Com-bination ooP. P. tritt eigentlich hiernach als coP. R. R', auf,doch sind Krystalle. äusserst selten, an denen die kleinen