licn von Arth aus dem Kantone Schwyz. «uSSchwyz hatte sie der Religionszwang vertrieben. Sowol die Zürcher als die andern reformirten Eidgenossenforderten für sie bey dem Kantone Schwyz den freienWegzug der Güter. Der Kanton Schwyz verwei-gerte die Bitte, arrestirte die Güter, drang auf dieAuslieferung der Flüchtlinge. Einige zurükgeblie-bene Verwandte von diese» wurden als Missethäterin's Gefängniß geworfen. Ein solches Verfahrenwollten die reformirten Kantone dem eidgenößische»Recht unterwerfen : Die Schwyzer hingegen unddie andern katholischen Kantone wendeten ein, aufdem eigenen Boden wären die Schwyzer Niemandals sich selbst und Gott Rechenschaft schuldig. Diekatholische Eidgenossenschaft jagten der Pabst, derKönig von Spanien, der Herzog von Savoien inHarnisch; die reformirte erhielt günstige Zustcherun-gen von Holland und England. Da während -erEntzweiung der Kantone der König von Frankreichvon denselben wenig Hilfstruppe» erwarten konnte /sy arbeitete sonderheitlich auch er an gütlicher Bey-legung des Streites. Aller Vorstellungen ohngeach-tet, wurden in Schwyz die gefangenen Reformirtengefoltert, einige zum Tode verurtheilt, andere derInquisizivn zu Mailand überliefert, und die Güterder Entwichenen eingezogen. Schon bewaffneten sichZürich und Schwyz. Bey dem Kloster Kappel la-gerten
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