kürlichen Auslegung des Landfriedens, besonders inder Verwerfung des Stimmenmehrs auch selbst beypolitischen Händeln, welche die Zürcher durch Ver-drehung in Religionözwiste verwandeln. — Unermü-det arbeiteten die unpartheiischen Cantone am Frie-den. Mittlerweile belagerten die Zürcher die StadtRapperschweil. Theils wegen der strengen Jahres-zeit, theils wegen der starken katholischen Bcsazungrichteten sie nichts aus« Sie hoben die Belagerungauf. An dem Tage vor Ankündigung des Waffen-stillstandes, den i. Februar, hatten sich ohne Mühedie Katholischen der Zürcherichen Verschanzungenvon Belle und des Ezels bemächtigt; sogleich nachder Ankündigung des Stillstandes zerstreuten sie sich.Eigenmächtig zog jeder nach Hause. Den 4. Febr.i6;6 alten Styls wurde wieder die erste allgemeineLagleistung aller Kalttone gehalten. Zur Besänfti-gung der Katholischen trug unter andern auswär-tigen Gesandten besonders auch der savoische vielbey. Die Unterhandlungen grenzen durch die Handder unpartheiischen Cantone. Während der Unter-handlungen fielen die Luzerbauern bey Tschangnau,die Unterwaldner über den Vräning in das, Berner-gebiete. Mit blutigen Köpfen schlugen sie die Ver-tier zurük. Im Thurgäu kamen die Zürcher einemfeindlichen Anschlage der Katholiken dadurch zuvor,daß sie sich mit 700 Mann des Städtgens Arhsn
bemäch-