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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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ruhen hatte der Obrist Zweier veranlaßt. Zweiervon Evenbach/ Ritter, Landshauptmann und her-nach auch Landammann von Uri, der sich als Krie-gesobrist und als Gtaatsgesandter einen Namen er-worben , dieser angesehene Mann kam nun auf ein«mal bey dem Kantone Schwyz in den Verdacht ei-nes verrätherischen Einverständnisses mit Zürich undBern. Die Schwyzer warfen ihm vor, er hätteam Ekel und auf der Belle die Verfolgung de§flüchtigen Feindes verhindert; bey der verabredetenEntschüttung von Rapperschweil hätte er eigenmäch-tig den Befehl des Kriegesrathes abgeändert, unddadurch den Anschlag vereitelt; er hätte mit Escherin Zürich Briefe gewechselt, und nicht ohne Ursa-che hätten die Berner sein Schloß Hilfikon verscho-net. Zweier antwortete: die Stadt Rapperschweilhabe er für unhaltbar angesehen; ganz unschuldigsey er an der Trennung der Krieqsvölker auf Belle;LfcherS Brief habe er sogleich dem Kriegsrathe ge-zeigt u. s. w. Dieser Apologie ohngeachtet wurdeer als Verräther mit dem Tode bedroht. Untermi8. Sept. 1656. schrieben die Kantone Schwyz,Unterwalden und Aug an den Kanton Uri: Ersollte Zweiern zur Verantwortung ziehen. Auf dieBitte des leztern bewilligte ihm der Kanton Urieinen Rechtstag, der unterm - 8 . Dezember i 6 ; 6 .den Schwyzern bekannt gemacht, und auf den iZ.

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