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versammelten sich nun zu Luzern. Von da ausschrieben sie unterm 5. August 1664. an Zürich:„Geduldet habt Ihr, Laß unsere Gesandten von„euern eignen Angehörigen beschimpft worden. Ge-waltsam zernichtet Ihr dadurch alles Recht und„alle Subordinazion. Da Ihr in euern bisherigen„Schreiben dieses alles mit Stillschweigen überge-bet, so verrathet Ihr offenbar, daß alles mit eu-„rer Nachsicht, wo nicht auf eure Veranlaßung„geschehn sey." Nach eingeholtem Rathe der üb-rigen unparteiischen Cantone schrieb Bern nachBaden eine allgemeine Laglcistung aus. Die Tag-leistung schlug dem Cantone Zürich ein Rezeßur-theil vor. Wegen einiger entehrenden Ausdrückeverwarf eS Zürich. Sonntags den ar. August inder Nacht gieng auf dem Zürcherschen Schnabelber-ge unversehens das Lärmzeichen in Flammen. So-gleich erschallten die Loosichüffe und das Sturmge-läute. Rasch flog man von beiden Seiten unterdie Waffen, jedoch von beiden Seiten ausschlies-send zur Schuzwehr, keinesweges zum Angriffe.Eifrig arbeiteten die unparteiischen Cantone amFrieden. Auf jeder Seite wurden die Truppen ausdem Felde geführt. Nicht länger behacrten die ka-tholischen Cantone auf Abstrafung der Zürcher, durchderen Zulauf das Land - und Blutaericht gehemmtworden war. In den Thurgäu nach Frauenfeld be-gaben