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Sturmgloke und verbreitete auch über andere Ge-meinen panischen Schicken. Ungesäumt begab sichder thurgäuische Landvogt, Franz Arnold von Uri,an den Ort der Blutseeue, ließ die Urheber derMordgeschichte einziehen, und schikte von dem gan-zen Vorfalle eine ausführliche Beschreibung an dieCantone. Ohngeachtet aller Fürbitte», die vonZürich, Schafhausen, St» Gallen, wie auch bei-nahe von allen Gemeinen des Thurgäus für dieGefangenen einliefen, erhielt nichts desto wenigerder LanLvogt von den katholischen Kantonen denAuftrag zur Ausammenberufung des Land - oderBlutgerichtes. Ein Haufen von Zürcher» undLhurgäuern hielt die Richter auf, und nöthigtesie, das Geschäft unmittelbar an die höchste Lan-desregierung zu weisen. Die Abgesandten der Can-Lone begaben sich also in den Lhurgäu nach Frauen-feld. Abermal eilte dahin viel Volkes aus demJürchergebiete, und hinderte den Rechtstag. Sehrübel empfanden es die V. katholischen Kantone;sie schrieen zu den Waffen, und besezten die StädteVremgarten, Kayserstul, Mellingen. Der CantonZürich stellte sich in Gegenverfassung. Er gab vondem bisherigen Verlauffe so wol der Geistlichkeitals den Zünften umständliche Nachricht, und batselbst Oesterreich und Frankreich um wachsames Auf-sehen. Die Gesandten der V. katholischen Cantone
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