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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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umher war im I. 1666. beynahe gar kein Winter»

Durch das ganze Jahr hatten laue West - und Süd-winde geherrscht- Hie und da erhoben sich aus dem ?»dürren geborstenen Boden schädliche Dünste. InMenge zeigten sich nicht nur giftige Würmer undRauven / sondern auch eine Art ungewöhnlicherWasser-und Feldmäuse. So wol die schwüle Luftals das Gift dieser Thiere verunreinigten die Früch-te. Unter dem Volke verbreiteten sich bösartigeFieber. An dem Unterleibe und in den Lmunkto-rien der Leber brachen Pestbeulen aus. Mit Er-folge bediente man sich dagegen der Fontanellen ,

Laratife, Klistirc, besonders der antimonischen Heil-mittel und der peruvianischen Wurzel. Samstags ^den 14. Sept. 1667. erschien wegen der Pest inBasel ein Mandat, folgenden Jnnhalteö: Ohnegenauen Paß und vorhergegangene Untersuchung sollNiemand in die Stadt kommen, auch ohne drin-gende Noth kein Stadtbürger sich in verunreinigteGegenden begebe» / widrigenfalls sich bey der Zurük-kunst der Quarantaine unterziehen. Alle unnöthi-gen fremden Dienstboten soll man entlassen; alleZimmer, besonders auch in den Schenken und Gast-höfen soll man rein halten, und jeden Unrath inrinnendes Wasser werfen. So wol in den Privat-Häusern als in den öfentlichen Gebäuden und aufden Marktpläzen soll man von Zeit zu Zeit Rauch-werk