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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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nichts desto weniger im Oktober das Defenfional-werk; zugleich trafen sie die Abrede, auf den Noth-sall , nebst dem ersten Aufgebote, noch zwey Heere,jedes von zc-oo. Mann reisefertig zu halten. — Un-ter diesen Umstanden erneuerte man in Zürich dieGutsteuer. *) Den Zi. Mai 167z. ergienq folgendehochobrigieitliche Erkenntniß : 2 n Betrachtung dergefährlichen Zeitumstände haben wir eifrig berath-schlaget, was noch ausser dem bereits verabredetengemeineidgcnößischen Defensionale noch ferner rath-sam seyn mögte. Einhellig fanden wir die Verbes-serung der Hestungswerker nothwendig. Zur Errei-chung dieser Absicht ergreifen wir das alte Mittelder Gutsteuer, jedoch nur auf drei die nächstfol-gende Jahre; nämlich das jeder schuldig seyn sollevon folgenden Stüken, als von Häusern, liegen-den Gütern, Kernengülten, Schuld - und Gültbrie-sen , Barengeld, Kramwaaren, nichts ausgenom-men , es habe einer dasselbe allhier oder an derFremde in Wechseln, von iooo. Gulden einen Gul-den zu geben. Wer nicht vermag jährlich einenGulden zu geben, der soll alle Vierteljahre einenTag an dem Schanzcnbau arbeiten. Der Häuserund Güter halben hat es die Meynung, daß sienach aller Gebühr und nach dem Befinden eines_ ehr-

S. auf der Zürcher Stadtbiblioth. einen hanS'-schristl. Folioband 71. 7Z. Nro. ;z.