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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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empfahl die Tagleistung den Städten Biel undBasel/ der Herrschaft Neuburg, den Walisern undGraubündtncrn. — Im Namen des Kaisers betriebder Freiherr von Schönem die Gewährleistung dervorderöstereichischen Länder» Die einen Kantone be-halten bey der lezthin gegebenen Zusage/ die an-dern forderten längere Bedenkzeit. Endlich erschiennoch vor der Tagleistung Anton Bourrey / Agentder Freygrasschaft. Ohngeachtet der Bedrükungen,welche diese Provinz gelitten hatte/ überreichte sienichts desto weniger das gewöhnliche Erbvereinigungs-geld.

Inzwischen hörten hie und da zwischen einzelnenCantonen die Gtaatsprozesse nicht auf/ z. B. zwi-schen Bern und Freiburg / zwischen Bern und So-lothurn u. s. w. Ein anderer Streit zwischen Bernund dem Bischoffe zu Basel verdient Aufmerksam-keit. Er gab nämlich dem Könige von FrankreichGelegenheit zur Einlchmeichlung bey den Bernernund überhaupt bey den reformirten Kantonen. Ohw-geachtet schon seit 140. Jahren in dem Münsterthaleder reformirte Gottesdienst eingeführt war/so fiengnun im I. 1670. der Bischof an, in Münster dasHochamt feiern zu lassen. Vermög des ewigenBurgrechteö vom I. 1436. nahm sich Bern der be-drängten Reformirten im Münsterthal an. Im I.i67i. willigte, nebst andern Kantonen, auch Bern

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