Entlassung begehren, als sich gegen Holland oderDeutschland anführen lassen. Dem Befehle ge-horchten mir Wenige. Nm so viel mehr verdienensie der Erwähnung. *) So z. B. entschuldigte sichHauptmann Rhan von Zürich durch die Vorschriftvon Hauö aus. Türennc bedrohte ihn mit demTode, wofern er die Vorschrift befolgte. Er ver-achtete die Drohung, ehrte den Ruf des Vaterlan-des und nahm die Entlassung. Als man den Obe-rist Dachselhofer von Bern zum Marsche über denRhein -nöthigen wollte zerbrach er die Pike, undführte .nebst vier Söhnen seine Compagnie nachBern lzurük. **) Ohngeachtet aller obrigkeitlichenDrohungen beharrten andre im Dienste; sie zogenden Sold dem Vaterlande vor, und verliessen sichauf den Einfluß der Anverwandten und Freunde.Nm besonders auch die katholischen Eidgenossen fürFrankreich geneigt zu erhalten, gab man dem ge-meinen Manne vor, die französischen Waffen ver-breiten in Holland die katholische Religion. NmLiese Zeit, im I. 1672. befand sich auch zwischendem kaiserlichen und dem französischen Heere dieStadt Straßburg in grosser Verlegenheit. Im Ap-ril 167z. erhielt sie von Zürich und Bern eine kleine—_ Be-
*) Puffendsrf Brandenburg. Gesch- B. XI. 1 . 7z.
ämi-U. Us8 xrovincsr unies. 1672.
**) Vaitel vroit ä-? 6enr. r. ll.