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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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besonders auch in dem Dernergebiete, Unwillen ge-gen die Obrigkeit , als hätte sie die Prenzen anFrankreich verrathen. An dem Zürchersee sagten inGegenwart einer Stadtbürgers zween Bauern: Manmüßte die Stadtbürger auf die Landschaft, und dieLandleute in die Hauptstadt verkezen, indem demRathe nicht zu trauen wär. Hierüber wurden siein Verhaft gebracht, zu öffentlichem Wiederruf inder Münsterkirche und zu dreijähriger Verbannungverurthcilt. In Bern verlor sich von selbst das Ge-schrei , ohne daß der Rath .sich Mühe gab, die Ur-heber desselben suchen zu lassen.

Im Februar röz?. verlangte die Stadt Straß-burg von Zürich und Bern die Herauslieferung derHilfsgelder, welche vermög des Vertrages an dieseCantone waren hinterlegt worden. Der König selbstunterstüzte die Straßburgische Forderung. Der Restbetrug 70,00«,. Gulden. Um so viel weniger ga-ben die Cantone Gehör, da in dem Vertrage mitFeinem Worte einer solchen Wrederlieferung §»- 'dacht war.