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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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Lein Herzoge von Orleans mit bedektem Haupte er-schienen.— Nach getroffener Abrede sichren jtzt dieGesandten in dem königlichen Wagen nach dem Rit-terhause / wo der König sich aufhielt. Beym Ab-steigen empfieng sie der Grafd'Armagnae, als 6ran-rLcu-xer äe krance. Er begleitete sie zum Verhöre.In gemeinschaftlichem Namen that in deutscherSprache der Bürgermeister Hirzel von Zürich deirVertrag. Jedem von den Gesandten bot der Königdie Hand , mit der Versicherung: Je mehr er sichden Grenzen der Eidgenossen nähere, desto mehrwerde er Gelegenheit finden, ihnen von seiner Zu-neigung thätliche Beweise zu geben. Hierauf hattendie Gesandten Verhör bey der Königin, in Gegen-wart des Dauphins und der Dauphine, des Herzogsvon Orleans und seiner Gemahlin , wie auch ande-rer Prinzen und Prinzessinnen vom Geblüte. DieDauvhine und die Herzogin von Orleans erwieder-ten ihre Anrede deutsch. Jeder Gesandte bekam zurHeimreise ioo. Dublonen. Wenig Beifall erhieltensie bey Hause. In Zürich verschrieen anonymischeBlätter ihr Nachgeben als Erniedrigung. Mit ihremBetragen verglich man das Benagen eines holländi-schen Gesandten, der im 1 .1679. durch einen Prin-zen vom Geblüte mußte eingeholt werden. DieseGesandtschaft so wol als die Vernachläßigung derStadt Straßburg erwekten hie und da bey dem Volle,3 - '' k->