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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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Abbitte stellte der Staatsschreiber seiner Obrigkeitvor, was für Gchimpfredm ein Conventual vonWettingen erst noch vor zwei Jahren in einem Gast-hofe zu Schafhausen , und (nach geschehener Vorla-dung ) auf dem Rathhause selbst ausgestossen hätte,gleichwol wäre er auf Fürbitte der Prälaten vonWettingen und Rhema» ohne weitere Bestrafungweggeschikt worden. Die Copey dieser Abbitte,nebst weitläuftiger Ausführung des ganzen Geschäf-tes, schikten die Gchafhauser an die V. kathol. Can-tone. Dadurch bewirkten sie die Aussöhnung. Be-sondere Erwehnung verdient der Streit wegen derReligionsübung zu Wartau: *) In der gemeineid-genößischen Ladvogtei Sarqans liegt ohngefähr r r/r.Stunden von Wartau in einer Wlldniß ein kleinerOrt, Bellfriß. Seit dem Landsfrieden 1530. bedien-ten sich daselbst die reformierten Einwohner derKirche zu Wartau. Im I. 1578. waren bey dieserKirche die Catholiken gänzlich verschwunden. Seit-her verrichtete man daselbst nur alle zwei Jahrebey der Huldigung eines katholischen Landvogtcs fürihn und seine Bedienten das Hochamt, ganz in derStille. Im I. r6yr. trat Andreas Schlegel nebstdrei andern Hausvätern von der reformierten Reli-gion zu, der katholischen über. Vermög des Land-

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* ) Zurlauben llik, inilit. äe Luisres. 1. VlI. s. 26?,