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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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gründen *). Im I. isg;- gieng ein Gerücht aus,Laß daselbst der savoischr Bischof von Anneci Messelesen, und daß die Stadt Basel dem baslerschenBischoffe die Dohmkirche zurükstellen werde. Wennim Toggenbmg die Reformierten etwas freier znathmen begannen, so kam es nur daher, weil derCanton Schwyz gegen den Abt von St. Gallen un-willig war, daß der Abt zum Landvogte einen Grau-lmndtner, nicht einen Schwyzer eingesezt hatte.Ickmer indeß spuckte hie und da der Geist der Ver-folgung. Auf den Kathedern und Kanzeln bewaff-neten sich die Lehrer gegen einander mit Schlußre-den und Deklamationen; in den Schenkhäusern undauf dem Markte bediente sich der Pöbel der Fäuste.Selbst die hochobrigkeitlichen Mandate beseelten In-toleranz und Polemik. Im I. 1686. erschien znSchafhausen wegen Feierung des Bettages eine Ver-ordnung , mit folgenden Ausdrüken gegen den Catho-lizismus: »Die verfluchte Lehre des abgöttischen»Pabstthummes; die von dem Sauerteige der an-»tichristischen Lehre rein gebliebene piemontesische»Kirche; der Baalsrath u.s.w. " Hierüber machteder Canton Luzern dem Cantone Schafhausen mitGrunde sehr bittere Vorwürfe. Leztrer schob dasVergehen auf den Staatsschreiber. Die katholischenCanton« drangen auf seine Auslieferung» In einer

Ab-

*) lVlorcurs galant, il vril und Zuriet. rszo. s. ror. 151.