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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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liehen Vergleiches an. Ungeachtet ihr Entwurf dasRichteramr über Zug - Streitigkeiten feierlich derGemeine Bar zusicherte, so beharrte doch diese Ge-meine dabey, -aß sie keiner Znsicherung und keinerVermittlung bedürfe. Unverrichteter Dingen ver-reifeten die Gesandten, nach brüderlicher Warnungvor gewaltsamen Schritten *).

Kanton Basel im I. iriyi.

Sonderbar scheint es, daß sehr oft auswärtigeUnruhen, anstatt die Eintracht im Innern zu be-fördern , sie vielmehr vermindern: allein bald ist esder auswärtige Feind/der unter Hand den Saamender Uneinigkeit ausstreut; bald ist es d^er Regentund bald der Unterthan, der während der allgemei-nen Gefahr den Augenblik zur Erweiterung seinerRechte mißbraucht. Bey der Verstärkung der fran-zösischen FestungSwerker in Hüningen verlangte dergrosse Rath zu Basel von dem kleinen nähern Be-richt über die bisherige Behandlung der Sache.Kaum geschah ihm hierüber Genüge, so trieb er die

An-

*) Einen ähnlichen Streit zwischen der Stadt Zug und^ den IH. Gemeinen legten im I. 1702. eidgenößi-sche Schiedrichter bey. Die Stadt behielt ihreRechte. Ein Wirth in der Stadt aber und derStadtschreiber wurden, als Urheber des Streites,mir Gekdbuffen belegt»