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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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wurde» sie mit gewaltsamer Hand zurükgestossen,und so lang bewachet/ bis sie die erwähnten 29.Rathsglieder sämtlich entftzte» , und hierum derBürgerschaft unter dem grossen Stadtinsiegel eineUrkunde zustellten. Einige der angesehensten Ratheund ihre Frauen wurden bey mehrern nx>o. Reichs-thalern gebüßt/ zur öfentlichen Kirchenzucht verur-teilt, und lebenslang ins Haus verbannet. Denleztcn Merz i6?i. drangen die Ausschüsse der Bür-gerschaft auf bessere Verwaltung der Armengüter,auf Wiedereröffnung der Getreidzufuhr aus dem Er-fasse und Sundgaue/ auf genauere Bestimmung desBürgerrechtes u. s. w. Zu weiterer Untersuchungnahm man Bedenkzeit. Endlich langten den 2. Aprildie Vermittler von Zürich und Luzern an. GleichesTages begrüßte sie ein obrigkeitliches Kommitt« ,und Morgens drauf ein Ausschuß der Bürger. Den4. April erschienen sie vor dem grossen Rathe, wel-cher ihre Vermittlung geneigt annahm. Zween Ta-ge hernach erschienen sie auf der Zunft zu den Wein-leuten vor einem AuSschuffe der Bürgerschaft, 120.Mann stark. Im Namen der Bürgerschaft verbatDr. Fatio ihre Vermittlung. Den 9. April be-ruften die Bürger ihre Sechser auf die Zünfte zu-sammen; sie machten diesen wegen Annahme der eid-genößischen Vermittlung die bittersten Vorwürfe.Gern oder ungern beschränkte den r6. April der

grosse