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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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der beiden Vermittler von Zürich und Luzern sich völ-lig leidsam verhalten oder wenigstens den gewohntenWeg Rechtens zu beobachten. Zugleich bedaurten sieihren geringen Einfluß, indem die Bürger aufkeineWeise eidgenößische Zwischenkunst annehmen wollten.Durch immer neue Klagschriften brachten es die Bürgerdahin, daß noch einige Frauenspersonen, die sich inobrigkeitlichen Wahlen eingemischt hatten, gerichtlichmußten verhört, ein ansehnliches Rathsglied in Ver-haft gesezt, und alle verdächtigen bis zum Ausgangedes Handels von dem Rathe ausgeschlossen werden.Den -4. März versammelten sich abermal ( mit Ausnähme der Zunft zum Schlüssel) die sämtlichen Zünfte.Sie begannen die Berathschlagungen auf den Knieenmit andächtigem Gebette. Die Ausschüsse der Zünf-te vereinigten sich auf dem Zunfthause zur Safran.Umsonst suchten sie die Gesandten durch eine Zuschriftzu beruhigen. In einem neuen Memoriale so wolals auch durch den Mund des Dr. Fatio drangen dieBürger auf Entsezung von neunzehn Gliedern des klei-nen Rathes, und zehn Gliedern des grossen, undzwar ohne weitere Untersuchung. Da der Rath zau-derte, begaben sie sich zahlreich mit dem Seiten-gewehre vor das Rathhaus; sie beschlossen die Stadt-thore , stellten Wachen aus, spannten eiserne Ket-ten über die Straffen, verwahrten die Gitter desRgthhau se§. Als die Räche heimgehen wollten,

wurden