dern zur Flucht behilflich gewesen. Die vier Flücht-linge indeß wurden am Ende entdekt, und ohneGnade von den Bürgern in die tiefsten Löcher ver-senkt. Man streute Las Gerücht aus : Die entsez-ten Rathsglieder schmieden bey dem Landvogte aufMönchenstein gefährliche Anschläge; der Landvogthabe 'einen Ausspäher'ldeS Bürger - Ausschusses ge-fänglich anhalten, und zugleich die Bauern aufmah-ncn lassen. In grosser Anzal rükten auf dieses Ge-rücht hin die Bürger mit bewaffneter Hand vor dasSchloß. Noch vor ihrem Anmärsche hatte sich derLandvogt geflüchtet. Die Bürger liessen eine Wachedaselbst, und kehrten nach Hause. — Den rz. Juliwurden vor dem grossen Rathe die weit mehrerenvon der Bürgerschaft überreichten Artikel erörtert,auch verglich sich der kleine Rath mit dem grossenüber die Vertheilung der Bedienungen und Aemter.Nunmehr leistete man auf den Fünften den gewöhn-lichen Iahreid, und hob die Ausschüsse der Bürger-schaft auf. Bei allen Fünften verkündigte mandurchgängige Amnestie. Alles dieses berichtete derRath nach Zürich, und drang nichts desto wenigerauf schleunige Hinsendunng der eidgenößischen Ver-mittler. Kaum daß diese in Basel angelangt waren,überreichte ihnen der Rath eine Kopey von denVerglichSartikeln so wol zwischen dem Rathe und derBürgerschaft als zwischen dem kleinen Rathe und
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