gaben ihnen den fürchterlichsten Begriff von demEinflüsse des Beichtvaters. Umsonst drangen sie aufdie Bewilligung des Ccremoniels vom Jahr 1634.Sie erhielten keine Audienz bey dem Könige, son-dern nur Jutrit bey Colbcrt. In der Unterredungwarf der Minister dem Gesandten von Bern vor,daß Bern den Offizieren keine Werbung gestatte.—Vermuthlich flocht' er eine persönliche Stichele»ein, denn Dachselhofer gab ihm zur Antwort: »Diese»Gesandtschaft erbettelte ich nicht. Nur aus Ge-horsam gegen meine Obern übernahm ich den Auf-»trag. Ich nehme es auf mich, ihr Betragen zu»rechtfertigen, so wie sie selbst es auf die erste Auf-»forderung thun werden." Das Wort nahm wie«»der Colbert: » 1. Wolgethan ist es nicht, aus»einer Privatsache, die jährlich kaum Zooc>. Liv.»betragt, eine Staatssache zu machen. Es lohnt»sich nicht der Mühe, deswegen eine Gesandtschaft„abgehen zu lassen. Der König mischt sich nicht in»die Privatsachen der Kantone: Diese sollten sich«auch nicht in den Genferstreit mischen. Das„Kapitel beschweert sich über Eingriff in Gefalle,»die auf französischem Boden liegen: Der König»verschließt ihm also kejnesweqes den Zugang zu»dem Richter im Lande. z. Der Vertrag vom I.„r;64> ist nur allgemein, und die Wiedereroberung»yon Gex hebt ihn aus. Die Einschlieffung in dcn-
Frieden