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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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»theurer ist uns die Ehre, als alle Schäze von Ver-sailles." Sie verreiseten mit Protestazion gegenden Richterstuhl von Dijon. Vor der Abreise hat-ten sie noch einen Besuch von Graf Lobkowitz, aus-serordentlichen Gesandten des Kaisers. Inzwischenblieb der genfersche Gesandte zu Paris. Colbertstellte ihm vor: Der König habe in Ansehung derRekrutierung von den Bernern mehr Gefälligkeit er'wartet. Die Rekrutierung sey eben so wohl ein Ar-tikel des Bundes, als die genfersche Angelegenheitein Artikel des Bcybriefes. Wofern man die Be-obachtung des leztern erwarte, müsse auch der ersterebeobachtet werden. Ohngeachcet die Berner nicht zu-geben wollten, daß zugleich mit der Bewilligungdes Volksaufbruches auch die Bewilligung zur Re-krutierung verbunden sey, ließ gleichwohl endlichder König Genf, jedoch nur mündlich versichern, erwerde die Stadt in dem Besiz und Genusse jenerGefälle nicht länger stören, den Beybrief beobach-ten, und alle fernern Prozeduren des ParlementSabstellen. Wichtigere Angelegenheiten beschäftigtendas französische Cabinet. Auf der einen Seitemischte es sich in die Wahl eines Churfürsten vonCölln, auf der andern Seite dachte es auf die Wie-dereinsezung des entthronten Königs von England.Ohngeachtet unter solchen Umständen das französi-sche Cabinet sich gegen Genf gefällig bewieß, so er-schlich