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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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da er nur unter dem kleinen Siegel angelobt wor-den. — Auf die königlichen Zusicherungen, erwidertendie Gesandten, wird man sich unter jeder Form undGestalt eben so gut verlassen können, als auf das Worteines Privatmanns. Uebrjgens, fügten sie berss sindwir nicht Sachwalter, sonder» Gesandte. Hoffentlichwird der König fünf und zwanzig Pfaffen, die ihcknicht einmal zu Versprechen ßehenj keineswegeS dentreuen Bundesgenossen vorziehen.— Fruchtlos blie-ben alle Vorstellungen. Eilfertig schikten sich dieGesandten zur Abreise an. Tages vorher - erhieltensie einen Besuch von Giraud und monnoeil. Erste-rer trug in der Hand einen grossen ledernen Beutel.Er zog zwo grosse goldene Ketten hervor. An jederhieng eine Schaumünze mit dem Bildnisse des Kö-nigs. Dies, sagten die Ceremonieenmeister, ist einZeichen von der Gewogenheit des Monarchen. Zu-gleich wünscht er, daß Ihr diese Päkgen Goldes zurBestreitung der Reisekosten mitnehmet. Und hievnoch ein andrer Beutel für euer Gefolge ! »Ent-schuldigt uns bey dem Könige, sagten die Schwei-ger, daß wir sein Bildniß nicht annehmen. Lieber»hätten wir das Urbild gesehen. Nur für Gesandte»schiken sich solche Geschenke ; als Gesandte erschie-»nen wir niemals bey Hofe." Umsonst daß ihnendie Höflinge die Geschenke aufdringen wollten. »ES»läuft gegen die Ehre, sagten die Männer, und

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