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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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sischgesinnten hingegen auf Seite Wilhelms vonFürstenberg. Ohngeachtet der Pabst jenen bestättig-te, so bemeistcrte sich nichts desto weniger dieser desChurfürstenthums, und zwar unter französischem Bey-stande. Um Frankreich desto leichter zu demüthige»,legten nun Oesterreich und Spanien für einmal denReligionshaß beyseite; sie vereinigten sich mit denprotestantischen Mächten, Holland und England.So wie Frankreich den flüchtigen König von Eng-land, Jakob il. beschüzte, so traten hingegen sieauf die Seite des neuerwählten Königs, Wilhelmsvon Oranien. Unter solchen Umständen wendete sichLudwig XIV. an die Kantone. Wenig Gehör fandbey den reformierten ein Monarch, der auf dereinen Seite die reformierten Unterthanen aus sei-nem Reiche verjagte, und auf der andern Seite denaus England verjagten König Jakob U. in seinemSchoosse aufnahm. In Zürich überreichte die Geist-lichkeit dem Rathe folgenden Vortraq: ') «Ob-„gleich die Religion hauptsächlich Gottes Sache ist,„und nicht der Menschen, obgleich sie durch Gottes„Kraft und nicht durch der Menschen Gewalt fort-gepflanzt wird, so bleibt doch Gott ein Gott der„Ordnung, und in Kraft dieser Ordnung sezt er zu„Hirten und Wachtern der Kirche weltliche Aegen-_ ten.

") Zürcher Stadtbiblioth. ^lar. 8. Fol. Xo,7«. lleiäex§erizn.