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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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„ten. Wir erflehen Euch also, gnädige Herren und„Väter, daß Ihr bey cuern Rathschlägen ferner„und sonderbar darauf achtet, daß unser liebes Va-terland nicht unversehens, von allen evangelischen„Standen verlassen, in die Dienstbarkeit derjenigen„falle, welche jüngsthin durch gewaltsame Aufhe-bung der heiligsten Verträge und Edikte, wie anch„durch unerhörte Leibes - und Seelentyranney die„Unruverläßigkeit ihrer Zusagen verrathen haben."Dieses Schreiben, welches , im Namen der Jürcher-schen Kirchen - und Schuldiener Dr. Ioh. HeinrichHeidegger überreichte, wirkte auf den Rath so viel,daß er jede Verbindung mit Frankreich aufzuhebenbereit war. Den raschen Entschluß veßhinderten füreinmal die andern reformierten Kantone. Um siezu gewinnen, bot im August 1688. der französischeBottschafter den Zürchern die Ausbezahlunz der Jahr-gelder an; auch ließ der Monarch bey dem Heereeine Beförderung vorgehen, und verschiedene schwei«zersetze Befehlhaber zu höher» Stellen erheben. Vonneuem erwachte dadurch die Zuneigung der Eidge-nossen für Frankreich; stillschweigend sahn sie denWerbungen zu; sonderheitlich in Graubündtenwaren diese Werbungen zahlreich. KeineSwegeSgleichgültig blieben Hiebey die Feinde von Frank-reich- Schon im Sept. verlangte ein kaiserlicherBottschafter, vermög des Erbvereins, die Bewach-ung