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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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ung der IV. österreichischen Waldstädte und derStadt Konstanz. Sehr bald aber wußte der fran-zösische Bottschafter, Lamboueau, die katholischenCailtone von dem Hause Oesterreich, als Bundes-genossen von England und Holland, abwendig zumachen. Den französischen Monarchen erklärte erals Bcschüzer des katholischen Glaubens; Wilhelmenvon Oranien hingegen als Verfolger desselben. Da-durch verbreitete er unter den Kantonen selbst denSaame» der Zweitracht. Endlich thaten sie an denKönig von Frankreich gemeinschaftlich die Frage:Ob er zugeben wollte, daß sie zur Behauptung derNeutralität die IV. Waldstädte und Konstanz be-Leken, oder ob er widrigenfalls sich ihrem Wider-stände blos stellen wollte? Der König willigte indie verlangte Neutralität, nämlich, Laß erwähn-te Städte eidgenößische Besazungen aufnehmen, unddaß aus denselben die österreichischen wegziehen soll-ten. Noch nicht zufrieden war mit diesen Bedin-gungen der Kaiser. Unter dem Volke entzündetenseine geheimen Agenten neuen Groll gegen Frank-reich. Der gemeine Mann verschrie die Regen-ten als französischgesinnt. Zu Luzern verbot man,vfentlick alle Werbungen; zu Schwy; büßte maueinen Landammann wegen Anhänglichkeit an Frank-reich um ios. ReichSthaler. Eine Lagleistung ver-einigte sich über folgende Punkten: Da wahr-schein-