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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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term -2. May i6?o. erschiene, ausser den schon er-wähnten Vottschaftern , auch noch der savoiische.

Nachdem zwischen den helvetischen Amphiktyonen dieSicherstcllung der Grenzen in Ordnung gebrachtwar, überreichte Graf Lodron ein eigenhändiges ^

Schreiben von. Kaiser Leopold, folgenden Inhaltes: y,

Immer noch bleiben auch die Eidgenossen Deutsche, I

und als solche sollten sie sich eher für als wider h

Deutschland erklären. — Durch Ausicherung von ^

ioOv Säten Getreides glaubte Lodron seiner Bered» ;

samkcit Nackdruk zu geben. Zum Abscheide erhielt x

er die Antwort: i) AuS verschiedenen Gründen bc- s

rufen wir die Truppen nicht aus Frankreich zurük. s

2) Indeß sollen sie nur diejenigen Provinzen bc- ^

schüren, welche Frankreich zur Zeit der Bundeser-neuerung im I. i6üg. besessen, z) Ohne ganz be.sondere Bewilligung gestatten wir keine neuen Wer-bungen. 4) Jedermann offen steht der Ankauf vonPferden. 5) Auf beliebige Kapitulazion stehn demKaiser rooo Mann zu Dienste, jedoch nur zumSchirme von Vorder - Oesterreich. — Der leztcrePunkt besonders erregte bey dem französischen Bott-schafter grossen Unmuth. Als ihm eine Devutazionvon der Lagleistunq zum Abscheide einen Besuchmachen wollte, schikte er ihr auf die Strasse Je-mand entgegen, mit Nerdeuten, daß er von demBaron im Thurm, dem Abgesandten des Abts von

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