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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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Bodensee die hohen und niedern Gerichte. Schonfünf Jahre vorher hatte er bey Anlaß der unweitKreuzungen abgehauenen Pfäle die gleiche Behaup-tung gewagt. Den Cantonen , welche den Thurganbeherrschen, schien eine solche Anmaassung befrem-dend. Aus authentischen Abscheiden von den Jah-ren i?2i, i;Zz , 1560 und i;zo zeigte sich, daß inähnlichen Fischerstreitigkeiten zwischen der StadtKonstanz und den Klöstern Kreuzlingen und Mün-sterliugcn die eidgenößischen Beherrscher des Thur-gaues unbeschränkte Richter gewesen. Ucberdieß ge-hörte vermög der Fischerordnung, welche im 1 .1544.zwischen dem Bischöfe zu Konstanz, dem Abte zuSt. Gallen und den Landvögten des LhurgauS undRheinthales festgesezt worden, das Strafamt überdie Verlezer dieser Ordnung der besondern Obrigkeitjedes Fehlbarn; vermög des gemeinen Rechtes end-lich , auf welches sich auch der Vertrag vom 1 .1554.gründet, liegt die Grenze des Sees in der Mittedesselben. Auf alle diese Einwendungen erhieltendie Cantone von Konstanz aus folgende AntwortDa die Sache unmittelbar das Interesse des Kaisersbetrefe, so sey hieven der Herzog von Lothringen/als Statthalter von Vorder-und Ober-Oesterreich,umständlich benachrichtigt worden. Den iz. Gept.>68<o. trat nun auf der Insel Reichen«» der kaiser-liche geheime Rath , Freiherr von Landsee, mit den

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