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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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Diese stimmten dahin: Man sollte sich allein aufschriftliche Bewerbung der FriedcnSeinschlieffung be-schranken, und um so viel lieber kostbare Gesandt-schaften vermeiden, weil sie sonst auch künftig beyähnlichen Fällen nicht wieder würde ausweichen kön-nen. Bey gänzlicher Neutralität gehen die Eidge-nossen unbefangen den eigenen Weg fort; bey per-sönlicher Theilnehmung an dem Kongresse hingegenverwikeln sie sich unvorgesehen in auswärtige Hän-del. — Der bescheidenen Jurükhaltung zog man inBern politisches Gepräng vor. Auf einer neuenTagleistung der reformierten Cantonc den 7. Sept.1697. thaten die Berner - Gesandten groß auf ihreKorrespondenz mit den Höfen; sie wollten von ho-her Hand wissen, daß man sich bey den FrieLens-handlungen für die Eidgenossen nur alödenn interes-siren werde, wenn auch sie selbst an denselben un-mittelbar Theil nehmen- Um hiezu auch andereCantone willfährig zu machen, erinnerten sie andie Nothwendigkeit, daß besonders auck Genf, Nü°renberg, Viel und Müllhausen dem Frieden einver-leibt werden; sie erwarteten für das ängstliche Ba-sel die Schleifung von Hüningen, und für dasfromme Zürich kräftige Unterstüzung der GlaubenS-brüdcr in Frankreich. Die Zürcher erwiderten r We-gen aller dieser Punkte bedarf es um so viel weni-ger einer besondern eidgenößischen Gesandtschaft, da

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