Tagleistung ihr Fürwort nach Infprugg, mit Ver-bellten , daß Istch der Vorbehalt der österreichischenRegalien nur auf den ungehinderten Durchpaß derBoten des Landesgerichtcs beschränke, daß überdiesdie Vergebungen, um derentwillen Im Thurm ein-gesezt worden, in der Stadt Schafhausen geschehenseyn, und daß endlich Las Lehen dem Lehenherrn !über den Lehenträger weiter kein Recht gebe, als nurin Dingen, welche das Lehen betrefen. Im Febr.1697. drang Oesterreich nicht nur von neuem auf dieLooslassung des Im Thurm, sondern auch auf dieWiederlösung der verpfändeten Dörfer. Bey ferne-rer Weigerung sollten alle Schashauser - Güter arre-siirt werden. Den Mär; 1697. empfahl dasganze Geschäft eine reformierte Tagleistung dem eng.lischen und dem holländischen Gesandten in der Schweiz, !und diese empfahlen es dem aufferordentlichen kai-serlichen Gesandten, Baron dc Ncveü. Zugleich wur-den von Allem auch die katholischen Cantone benach.richtigt. Den Z«. April traten hierüber die auswär-tigen Gesandten, Valkenier, Herwart, Mveu,wieauch die Abgeordneten von Schafhausen und Zürichmit dem Nellenburgschen Oberamtmann Spvhn inDieffenhofen zusammen. Der kaiserliche Bottschaf--,ter gab zu verstehen, daß zur Vermeidung der Pfand,kösung kein ander Mittel wäre, als die Looslassungdes 2 m Thurm. So wol der holländische Gesandte
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