verlezten die Bürger von Stein den Vorbehalt unddie Bedingungen des Vertrages vom I. 1659. ausdieser Betrachtung ist die Einlösung von Ramsenunwiderruflich beschlossen. Den i?. August 1700.schifte Zürich den Oberwachtmeister Wertmüller nachNeustadt an den kaiserlichen Hof ab. Wertmüllerbemühte sich den kaiserlichen GewissenSrath / Men-negatti/ und den Jesuiten, P. Wolf, als den Ver-trauten des Kaisers, auf seine Seite zu bringen.Er bewiest ihnen, daß zu Ramsen die katholischeReligion noch immer die herrschende bleibe. Insein Interesse zog er besonders auch den spanischenBottschafter. Durch solche Einwirkung brachte erallmablig den Kaiser auf gelindere Gedanken. Oh-nehin war die Aufmerksamkeit von ganz Europa aufdie spanische Erbfolge gerichtet- Bey dem AuSbru-che des SuccessionökriegeS glaubte der Kaiser dieEidgenossen schonen zu müssen. Er gab die Einwil-ligung, daß die vorgeblichen ReligionSbeschweerdenan Ort und Stelle durch Abgeordnete von beidenTheilen untersucht, daß mittlerweile die Wiederlo-sung von Ramsen aufgeschoben, und die Güter derStadt Stein von dem Arreste befreit werden.
Zoll-