ter Vertrag aufgehoben, und in Kraft des BaSler-sriedenS vom I. igss. wie auch des ErbvereinS vomI. i;11. Rainsen um den Kaufschilling von 20,000.Gulden zurükgelöset werden. Auf den Rath der Zür-cher stellte die Stadt Stein der österreichischen Re-gierung vor: Im I. 1659. habe der Erzherzogfür sich und für seine Erben auf die Wiederlösungvon Ramsen unter gewissen Bedingungen Verzichtgethan; aufs genauste aber seyn bisher diese Bedin-gungen beobachtet worden. Hierüber berufe mansich auf dem zwischen dem Obcramte und der StadtZürich abgefaßten Rezeß vom I. i6yg. So wenigwirkten diese Vorstellungen, daß vielmehr die Ge-falle des Spitals von Stein zu Hilzingen von er-wähntem Oberamte arrcstirt wurden. Auf Andrin-gen der Zürcher wurde hierauf in gemeineidgenößi-schem Namen der Zürchersche RathSsckretair, Joh.Jakob Holzhalb , an den kaifer.ichen Hof abgeschikt.Bey der Ungewißheit des Erfolges aber begab sich zugleicher Zeit der Zürchersche Statthalter Wertmül-lcr nach Stein, und bot rund umher die Mann-schüft auf. Ueber das österreichische Verfahren be-klagte sich der Canton Zürich bey Frankreich undEngland, bcv den Gencralstaaten, bey Hessen undBrandenburg. Den 7. Juni hatte der ZürcherscheSekretair Verhör bey dem Kaiser. Unterm leztenJuni gab der Kaiser seine Erklärung: Vielfältig
verlez-