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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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i langte» von den beiden ersten Kantonen mehr Ge-

treide/ selbst aus ihren Fruchtmagazinen; sie dräu-te gen auf durchgängige Befreiung des Kornhandels,

widrigenfalls drohten sie mit Repressalien. Zur Ab-hebung der Klagen fand man kein ander Mittel,als ernstliches Bemühen um Wiedereröfnunng derauswärtigen Zufuhr. Betz längerer Sperrung be-schloß man gegenseitige Sperrung. Von neuemerleichterte hierauf der schwäbische Kreis den Korn-handel. Noch immer hingegen währeie der öster-reichische Zollstreit» ES kam so weit - daß von Kon-stanz aus österreichische Soldaten auf eidgenößischemBoden zu patrouilliren begannen. Dringend schienjkt die Absendung einer Gesandschast nach Wien.An die Unkosten der Gesandtschaft sollten die Han-belSpläze zum voraus von jedem Hundert dreißigbezalen, dch übrigen Siebzig aber gleichförmig un-ter sämmtliche Kantone vertheilt werden. Nichtsdesto weniger veralten Unterwalden ob dem Walde,reformirt Glarus und AppenzeL ausser Roden, je-des dieser Orte nicht mehr als ioo. Reichsthaler.Die ganze Summe betrug 4000. ReichSthaler. AuGesandten wählte man den Statthalter Joh. LudwigWertmüller von Zürich, und den Statthalter Io-d- s-eph Anton Pündtener von Braunbetg aus dem Can-tone Uri. Den 18. Ienner 1701. erhielten sie vomKaiser folgende Entschljessung: Nach dem Inhalte»ter Band. A des