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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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des Erbvereins vom I. i;n. soll der ganze Handel,ohne neue Zollbeschweerden, wieder ungehindertfortgehen, dagegen aber sollen die Kantone, sonder«heitlich bey dem spanischen Erbfolqekriege, gewis-senhaft so wol die Pflichten des Erbvereins als dieVerträge von den Jahren r;i;. und 1519. erfüllen,wie auch jede nähere Verbindung mit Frankreichvermeiden. Hieraus sieht man, daß, gleichwie beyeinem chemischen Prozesse oder bey einer Pflanzen-geschichte auch die Beschafenhelt der Atmosphäre inRechnung gebracht wird, ebenfalls bey dem Gangeeines Staatsprozesseö die jedesmalige Lage der aus-wärtigen Mächte muß ins Auge gefaßt werden.Beym Abscheide beschenkte der Kaiser die Gesand-ten mit goldenen Schaumünzen und Halsketten.Die Unkosten der Gesandtschaft beliefen sich auf-700. Gulden.

Da je länger je mehr die Eidgenossen den Ero-berungen des WaffenglükeS die Ausbeuten des Kunst-fleisses vorzogen, so bedienten sie sich selbst ihreskriegerischen Gewichtes als eines Mittels zur Er-leichterung des Handelsverkehrs; gleichsam in dieLorbeer» des Heldcnrubmes impften sie den Oel-zweig der friedlichen Künste. In Kraft des ewigenFriedens und andrer Verträge genossen sie auch inFrankreich beträchtlicher Zollbefreiungen. Ends desXVllten Jahrhunderts aber wurden sie vielfältig

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