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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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zusicherte, fand er nicht ungencigtes Gehör; sobald er aber in einem überreichten Memoriale denPabst Antichrist schalt, muhte er wegziehen. Nunbegab er sich mit seinen Offenbarungen und mitdem Unterpfande der Universalmonarchie nach derTürkei. Zum Danke für seinen Bekehrungseiferwollte ihn der Grosvezier hinrichten lassen. Ins'geheim entwich er, und fand Unterstüzung bey demsiebcnbürgische» Fürsten Apaffi. Den r6. Jen. 1665.langte er wieder in der Pfalz an. Man entsezteihn seiner Pfarre, und schikte ihn über die Gren-zen. Hierauf kam er nach Zürich. Da er gegenden Rath und gegen die Geistlichkeit mit dem Feuer-eifer eines ausservrdentlichen Propheten auftrat,siierrte man ihn endlich in den Spital ein. SeinSchicksal schrekte andere nicht ab. Einige Zeit her-nach erhoben sich in Zürich unter andern Schwär-mern besonders zween sunge Geistliche, Rudolf La-Vater und Hans Georg Diegler. Weniger unge-fiümm als Redinger, predigten diese mehr in demweichen zärtlichen Tone eines ArndtS und HoburgS;sie empfahlen die Eingebungen des innern Geistes,And zogen dieselben dem Ansehn der Bibel weitvor. *) Den 10 Febr. 1690. wurde Ziegler relegirt.

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*) Dr. Heideggers Gespräche mit Ziegler» erschiene»im Drucke,