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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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den 4. Merz in den Rheinthalischen Gemeinen Bal-gach und Rebstein ein Aufstand selbst in der Kirche.Auch über andere Gemeinen verbreitete er sich.Durch Nachgeben und Schonung beschwor die Geist-lichkeit den Aufstand. Der Rath in Zürich söhntedie neue Zeit mit der alten durch einen Kompro-miß aus. Den 14. Merz befahl er, daß man diePaßions - und Communionspredigten zwar nach derneuen Zeit halten , hingegen aber gleichwol dasCharwochengeläute nach altem Herkommen verrich-ten sollte. Inzwischen waren gegen den neuen Ka-lender hin und wieder theils hochgelehrte, theilsauch drolligte Pamphlets erschienen. Ein Appenzel-ler Pfarrer'/ A. Holdereker/ brüstete sich mit einerStelle beym Daniel Vü- ;. woselbst es seiner Mei-nung nach heißen soll / daß der Pabst die Zeit unddie Geseze abändere. Grosser Unwillen herrschtein GlaruS gegen die Gesandten, welche auf der lez-ten Laqleistung zu der Neuerung eingestimmt hat-ten. Um sich an ihrem eigenmächtigen Verfahrenzu rächen, verwarf nun im Maymonate die Lan-desgemeine den neuen Kalender mit grosser Majori-tät In Appenzell ausser Rhoden verwarf man ihnnicht nur einhellig, sondern entsezte unter fürch-terlichem Tumulte die Gönner desselben ihrer Stel-len und Aemter. Auch in Graubündten behauptetedie alte Zeitrechnung des Julius Cäsar ihre religi-öse