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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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die Hostie in dem Munde behalten, und , damitdiese trsken bleiben möchte, vorher ein von dembösen Geiste empfangenes auftroknendes Pulver ;nsich genommen; hernach sey sie mit der Hostie zumHexentanze gefahren, und habe sie vor dem Teufelmit Füssen getretten. Diese Nachricht liegt in denGerichtSakten, welche den r6. Juni 1695. JosephAnton Stadler von Schwyz, Laudvogt zu llzuach,dem Cautone GlaruS zugesendt hat. Nicht wenigersonderbare Nachrichten findet mau in dem erstenBande des handschriftlichen Tagebuches von dem Zür-cherschen Pros. Fries- Aus diesem Tagcbuche führenwir einen Brief an, der den 27. Dezemb. 1694 vonGauen - Gestrig aus dem Bernergebiete datirt ist: —Hier im Gestrig, heißt es, begegnet in dem Hausedes Jakob Schweizgäbel eben ein solches Leufels--wesen, wie vor einigen Jahren in dem Hause desPfarrers de Losea zu Fraubrunnen. UnsichtbarerWeise stellt Jemand allerley Unfugen an, leert dieMilch aus, streut Sand über die Schüsseln, schlägtden Kindern den Löfel vom Munde, giebt ihnenStreiche, wirft Räder und Spinnroken im Zimmerherum, jedoch ohne Beschädigung, spricht aber keinWort, wie hingegen vor ein paar Jahren iu ebendieser Gemeine ein anderes Ungeheuer gethan hat.Anfangs sezte das unsichtbare Wesen die Leute inSchreien, jtzt aber achten sie's wenig , weil sie

sehen,