sehen, daß ihm Gott nicht mehr zuläßt / als etwa»die Speisen zuverderbcn. Immer giebts eine Mengevon Jungen und Alten, welche zusehen; nur etli-chen aber fügt es Leid zu , den andern nicht. Un-längst frägten einige Mädchen aus der Nachbarschaftdie Hauswirthin: Wie,es mit dem Unwesen stehe?Sie antwortete : den ganzen Tag war es stille.Kaum mogte sie ausgeredet haben , so fiel ein Beu-gel aus dem Kamine auf den Kopf eines Mäd-chens , verursachte ihm aber nicht den geringstenSchmerzen. OefterS liegt es hart über ihnen aufderVethdeÄe; sie können aber nichts greifen. Auchnimmt es ihnen unter dem Kopfe die Polster weg.Die Hausmutter kam vor vier Lagen ganz erschro-ken zu mir, und klagte über noch grösseres Gepol-ter. Ich konnte ihr nichts besseres empfehlen, alsdas l. Gebeth. — So endet der Pfarrer In einemandern Briefe von demselben Orte unterm Febr.1695. heißt es: Sonderheitlich ein Mädchen vonneun Jabren plagt der Poltergeist. Man versczte esaus dem väterlichen Hause in das Haus eines An«verwandten. Der Geist folgt ihm nach, wo es hin-geht , nur nicht in die Kirche und Schule. EinesTages sagte ich zu dem -Mädchen und zu seinemBrüderchen, sie sollten das Buch zur Hand nehmenund lesen. Sie wollten es thun, allein der Geistschlug ihnen das Buch aus der Hand. Da ich es
ergriff,