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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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Holland einen TheilnngSvertrag. Vorlänftig erklär-ten sie zum Thronfolger von Spanien den sechs-jährigen Cburprinzcn von Bayern. Die Mutterdes Prinzen war eine österreichische Prinzeßin unddie Enkelin des spanischen Königs, Philipps IV.Ebenfalls von einer Tochter dieses Königs stammteder französische Dauphin ab. Für diesen bestimmteman aus dem spanischen Erbe die Königreiche Nea-pel und Sizilien, nebst den spanischen Pläzen inTvskana und der Provinz Guipuscox; endlich fürden österreichischen Erzherzog Karl, einen Sohn desKaiser Leopolds, das Herzogthum Mailand. GegenLiesen Theilungsvertrag gab der Kaiser sogleich eineProtestazion ein. Wegen seiner Hintansezung ent-rüstete sich auch der König von Spanien. Auf An-stiften seiner Gemahlin bestimmte er zu seinem Thron-folger einen kaiserlichen Prinzen, in einem späternTestament aber erklärte er aufs neue den Churprin-zen von Baiern zum einzigen Erben. Bald her-nach starb dieser Prinz. Dieselben Mächte, welcheden ersten Theilungsvertrag gemacht hatten, entwar-fen nun im Mär; 1702. einen neuen Vertrag. Kai-ser Leopold verweigerte die Unterzeichnung einesVertrages, der zur Verkleinerung seines Hauses,und hinter seinem Rüken gemacht worden war. Beyder Nachricht von dem eigenmächtigen Vertrage schmiß-ie Königin von Spanien alles enrzwey, was ihr

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