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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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unter die Hände kam , besonders alles französischeGeräthe. Aller Orten beschweerte sich ihr Gemahlüber die «ertheilenden Mächte, Frankreich, Eng-land und Holland; aller Orten suchten diese die Ge-währleistung für ihren Entwurf. Hievon erhieltZürich die erste Nachricht im Juni 1700. und zwardurch den regelmäßigen Briefwechsel mit dem Chur«brandenburgischen Minister von Henninges zu Re°gcnspurg: „Der Kaiser, schreibt er, behauptet„seine Ansprüche wol nicht leicht, insonderheit da„er sich nicht nur alle protestantischen Stände im„deutschen Reiche abgeneigt macht, sondern auch„durch den Mißbrauch des schwäbischen Landgerichtes„den ganzen schwäbischen Kreis gegen sich aufhezt."Auf der eidgenößischcn Jahrrechnung im Juli 1700.überreichte den Theilungsentwurf der französischeBottschafter MarkiS von Püysieüx, auch den ge-kämmten Kantonen. Der Entwurf, sprach er, zieltauf die Erhaltung des Gleichgewichtes in Europa,und besonders auf die Gicherstellung der kleinernStaaten vor der österreichischen llcbermacht. Die-ser Entwurf übergiebt das Herzvgthum Maylandeinem besondern Fürsten, dem Herzoge von Loth-ringen, der dagegen Lothringen an den Dauphinabtritt. Der neue Herr von Mayland, fuhr derBottschafter fort, ist nicht nur den Cantonen nichtfurchtbar, sondern sein eigenes Interesse verpflichtet

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