fers und des Königs von Spanien als die Gesand-ten der drei gegen Oesterreich und Spanien verei-nigten Mächte. Nach angehörter Rede und Gegen-rede gieng der eidgenößische Beschluß dahin : DieCantone beschränken steh auf Beobachtung der altenVerträge. Nur Solothurn allein that noch die Aeus-serung : Wofern der König in Frankreich nichts an-ders als Sperrung des Passes gegen seine Feinde,und gegen dieselben Volkswerbung verlange, so grün-de sich freilich ein solches Verlangen auf das Bündt-niß vom I. i66z. Schwyz nahm persönlich ander Berathschlagung nicht Antheil, gab aber schrift-lich folgende Erklärung : Buchstäblich werde dieserCanton so wol den Erbverein, als den ewigen Frie-den, nebst den andern Vertragen, beobachten, wo-fern man nämlich auch ihm mit Entrichtung derschuldigen Bundesfrüchte entspreche. Im Oktoberschrieb Bondeli, der brandenburgische Resident inHolland, nach Bern: Es verbreite sich ein Ge-rüchte, der Herzog von Savoien werde seine Ländergegen das Königreich Neapel an Spanien abtretten. *)Schon besorgte Bern/ daß sich zu noch besserer Aus-ründung das Haus Bourbon im Verfolge der Zeitauch noch über Genf und über das Wattland aus-breiten mögtc. Nachwarts verlor sich dieses Gerüchte.
Wenn
) S. Zürchersches Geheim - Manual.