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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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erwarte». Durchgängig genehmigte man die Ver-zögerung der Lagleistung. Schwy; und Appenzcllantivorteten überall nicht. Unterm iL. Dezemberstellte der kgiserliche Bsttschafter vor : Das durchden Hinschcid des Königs von Spanien erledigteHerzoqthum Mayland sey theils ein kaiserlichesReichslchcn, theils ein österreichisches Erbgut; ver-mag des mayländischen KapitulatS als» erwarte derKaiser, als Erbherr von dem Hcrzogthnme, in derEidgenossenschaft nicht mir freien bewaffneten Durch-zug, sondern auch eine Volkswerbung von iZvoo.Mann. Um die gleiche Zeit überreichte der GrafCasati ein neues Kreditiv von der spanischen Zwi-schenregierung. In allgemeinen Ausdrükcn bezeug-ten ihm die Cantone da§ Beyleid über den Hin-scheid seines Königs, jedoch ohne Erwähnung einesThronfolgers. Ebenfalls nur in allgemeinen Aus-brüten antworteten sie dem kaiserlichen Bottschafter.Noch schwieriger fanden sie die Auswahl des Tonesfür das Schreiben an Frankreich. Die einen woll-ten des neuen Königs von Spanien gar nicht, dieandern wollten seiner zweydeutig, noch andere woll-ten desselben als schon völlig anerkennet erwähnen.Von dem kaiserlichen Bottschafter erhielten sie wie-derholt die Warnung, daß sie den Herzogen vonAnjou ja nicht als König von Spanien, und nochviel weniger als Herzogen von Mayland erkennen.

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