einer Busse von ic>:-o. Reichstbalerir sott ihn Nie-mand bewirthen. Wofern auf sein Anstiften ausserLandes ein Landsmann an Leib oder an Gute ver-lest wird, soll der Vcrlczre die Schadloshaltimgbey Mahners Kindern und Erben zu suchen befugtseyn. — Seine Ehegenossin, eine gebohrnc vonStampa , flehte nebst ihren Anverwandten um Mil-derung des Urtheils. Pünktlich aber wurde dasUrtheil vollzogen, Nur das Haus blieb ungeschleift.Unter kaiserlichem Schuze lebte Mahner zu Feldkirch,und arbeitete an seiner Apologie. Den Graubündt««ern versagte der Kaiser die Zufuhr; sie aber ver-schlossen seinen Truppen den Durchpaß. Nach und«ach vom Kaiser verlasse»/ flüchtete sich Mahnerhalb todt in die Gebirge von Glarus. Der fran-zösische Gesandte stellte ihm nach. Er rettete sichauf einem Wagen, brach beym Umstürze desselbendenNaken, und starb auf der andern Seite dcS Rhei-,«es auf kaiserlichem Boden. Mit ihm starb seineFaktion nicht aus. Seine Wittwe gewann den Wie-mrschen Hofkanzler, Graf von Seilern. Sein Nef-fe, einer von den Bevollmächtigten des Kaisers beydem badischen' Friedenskongresse im I. 1714. drangauf des jungen Mahners Looslassung. Nach langenUnterhandlungen kam endlich der junge Mahner ausFrankreich zurük. Für sein politisches Marterthumkrönte ihn das Vaterland mit Würden und Ärm-ster Band. L fern.
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