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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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lern. — Um eben Liese Zeit litt zwischen den feind-lichen Mächten auch der Canton Freyburg Gefahr.-Als daselbst der Obrist von Dießbach ein Regimentfür Holland anwerben wollte, erklärte den-9. Okt.1711. der französische Bottschafter ein solches Unter-nehmen als Verlezung des französischen Bundes. Frank-reich rächte sich durch Beraubung der Zufuhr. Esöfnete die Zufuhr nicht wieder, bis die, Werbungfür Holland aufhörte. Noch könnten mehrere Bey-spiele angeführt werden, wie sehr die Eidgenossenbald von dieser bald von jener bald von allen krieg-führenden Mächten genekt, und selbst zu innererEntzweiung angereizt worden : Allein wir eilen zurEntwiklung der unruhigen Scenen. — Wegen Si-cherstellung der österreichischen Waldstädte schrieb manim I. 1713' eine gemeineidgenößische Lagleistungaus. Anstatt sich dabey einzufinden, traten die ka-tholischen Cantone mit dem französischen Bottschaf-ter besonders zusammen. Dieser bezahlte ihnen et-was von dem rükständigen Pensionsgelde. Unterallerley Vorwande nährte er ihr Mißtrauen gegen diereformirten Cantone. — Inzwischen meldete derGraf von Lrautmannsdorf dem Kantone Zürich,Laß man wünschte, den allgemeinen Friedenskongreßjn Baden zu halten. Diesem Wunsch entsprachendie Kantone, und nach Baden schikten sie eine Be-lazung. Den 26. Mi 1714. nahm der Friedens-kongreß