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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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sche Dublonen. Jeder Kontrahent verpflichtet sichzur Auslieferung der rebellischen Unterthanen desandern. — Dieser Vertrag fand einigen Widerstandtheils von den andern Cantonen theils von demfranzösischen Bottschafter. Der leztere beschweertesich, daß man dem venezianischen Genate Werbun-gen gestatte, und sie seinem Könige verweigere.Weniger Bedenken machte den Zurchern und Bcr-nern sein Vorwnrf, als die dießmalige gefährlicheLage von Venedig, rund umher von Kriegesflammenumgeben. UeberüieS besorgten die kaufmännischen_ Züri-

„wie ein Lamm; wenn aber in der Schweiz die„Iweitracht ausbricht: dann ziehen sie die Lö-„wenhaut an, lassen Sie chre Armeen in die„Schweiz dringen; Sie werden ohne Mühe sie-„gen, und ihr Recht wieder herstellen-" ZumBeschlusse sezt dieser Eiferer für die Universal-monarchie hinzu: „Alles, was ich hier geschrie-ben habe, wage ich das Ihrige zu nennen —7,die Frucht ihrer Gespräche und Rathschläge,„deren Sie mich wirdig hielten. Mein Licht,„das bald zu der Sonne, woher es seinen Ur-sprung hatte, zurükkehren wird, ist schwach;„die Gedanken, welche ich hier niedergeschrieben„habe, sind die Ihrigen; geben Sie ihnen die„vorige Klarheit wieder u. s. w." — Noch be-merken wir, daß die Urschrift in lateinischer Spra-che verfaßt ist, und von dem Hofkanzler BaronHocher, einem weltlichen Jesuiten herrührt.

Vertrag.