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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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stellungen, als im I. 1766. zur Erwehlung oderBestätigung der Pächter königliche Commissarienanlangten. In einer Denkschrift bewiest man, daßdie Verwaltung der Pächter weit drükender sey,als die Verwaltung der Einnehmer. Als man dieseSchrift in das Intelligenzblatt cinrüken wollte,verhinderten es die Commissarien. Jum Streithan-del war dies das erste Signal. Zu neuem Mißver-gnügen reizte zu gleicher Zeit die Ankunft einesFremden, des Baron von Tott. Als verdächtig,schikte ihn der Hof weg. Der Magistrat aber be-hauptete , daß ausschliesscnd nur er zur Aufnahmeoder zur Wegschikung der Fremden Las Recht habe.Während der Erbitterung forderte das Volk Endsdes Jahres 1766, wo nicht die Wiederherstellung'der Regie, anstatt der Verpächtung, doch wenig-stens die Wiederherstellung des iVbbris. Der ikbbrisbestand in einer jährlichen Schäzung des Getrei-des nach dem lauffenden Preise auf den St. Mar-tins Markte, und nach dieser SchäzuNg waren dieEinnehmer verpflichtet, für das eingenommene Ge-treide dem König Rechnung zu halten. Nach Ab-schaffung der Einnehmer und Einführung der Päch-ter aber glaubte der König eine solche Schäzungnicht länger nothwendig. Das Volk hingegen ver-langte sie, als Maßstab zur Befriedigung der Päch-ter. Den Ertrag der Verpächtung ließ der König

durch