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2 (1802) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [2]
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Während daß Rousseau aller Orten verbannt war,fand er von, I. 176a. bis zum I. 176;. zu Mo-tierS- Trabers Zuflucht und Aufenthalt. Der Königschikte an das Consistorium ein eigenhändiges Bil-let , mit der Erklärung , daß er den Philosophenunter seinen besondern Schuz nehme. Dessen ohn-geachtet brachte eS der Pfarrer Montmollin, durchallerley Treibfedern, so weit, daß ihm die Bauernaller Orten mit Verwünschungen nachfolgeten. Nacheiner Strafpredigt des Pfarrers am 1. Sept. 176;.warfen sie dem Rousseau die Fenster ein. Nachtsdarauf wurden die ttnfugen wiederholt. Endlich inder Nacht vom 7. auf den gten drang der wildeHaufen in sein Haus , zerschmetterte die Fenster,zerschlug die Wände, bestürmte das Schlafgcmachmit einem Steinhagel. Rousseau rettete sich, undverbarg sich auf der Petersinsel am Bielersee. S»gerne der König dem Philosophen geschont hatte,eben so gern schonte er auch den Zeloten. Wenn erindeß die Semen der Religionsschwärmerey, demAnscheine nach, unbemerkt hingehen ließ, so warer hingegen desto aufmerksamer auf die politischen Un-ruhen. Eine Veranlassung zu diesen gab die Ver-pachtung, welche seit dem I. 174g. der König auchin Neuenburg eingeführt hatte. Gegen diese Neue-rung hatte man im Lande schon im I. 17;;. Vor-stellungen gemacht. Dringender wurden die Vor-

stellun-