aber sieht die Justiz: i) daß man die IV. Mini«sterialen mit anklagt; 2) daß man zum voraus dieGerichtSfoxm bestimmt; zd daß man vor allem ausConfiSkazion vorschlagt. Die Justiz macht Einwen-dungen. Der Maire verspricht günstigem Ausgang.Den I-. Juli verhört man noch einmal Oblern,Grüner und Jselin. Als es zum Spruche kommensoll, erklärt sie der Vice- Gubernator ganz uner-wartet für frey und ledig. Nur Grüner muß, we-gen ungleicher Reden, die Gefänguißkosten bezahlen.Den 14. Juli begeben sich der Maire, die IV. Mi-nisterialen und die gesammte Justiz in das mitTruppen umzaumte Parket. Der Stadtschreiberliest die Beschuldigungen gegen die Geächteten,nennt aber ihre Ankläger nicht. Der erste wird inEffigie gefangen, und muß die Unkosten bezahlen;der zweite wird gleichfalls in die Unkosten verfallt,nnd des Landes verwiesen; der dritte, ohne Kosten,zehn Jahre bannisirt; der vierte in Effigie gerädert,und zu den Unkosten verurtheilt; der ;te und 6teausser den Unkosten für 20. Jahre verwiesen; der7te und 8te in Effigie gefangen. Für mehr oderweniger Jahre werden die übrigen verwiesen. Dieeidgenößischen Truppen hatte Derschau verlangt, umaber will sie der Hof nicht bezahlen. Er fordertvon der Stadt: i) daß ihre Bürger die Unkostenüber sich nehmen; -)daß sie keine Waffen mehr tra-gen;
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