lothurn Gesandte nach Pruntrut, vielmehr nach-barliche Rathgeber, als Vermittler und Schiedrich-ter. Ohngcachtet der Canton Basel zu wiederhol-ten Malen dringend vorstellete, daß der Einmarschkaiserlicher Truppen auf der einen Seite den Einmarschfranzösischer Truppen auf der andern Seite nachziehenwerde, so stimmten nichts desto weniger für denkaiserlichen Durchzug nach und nach mehrere Can-tone. Den 7. Merz 1791. gab endlich auch derCanton Basel die Einwilligung; jedoch auSLrüklichnur unter gemcineidqeuößischer Verbürqung undVerantwortlichkeit in Absicht auf die Sicherstellungder Grenzen. Auf die Beschleunigung des kaiserli-chen Einmarsches drang besonders auch, als aus-schreibender Fürst des oberrheinischen Kreises, derChurfürst von Mainz. Den ig. Merz 1791. zogenunter dem Begleite von Basier - Miliz Oester-reichcr in bester Ordnung über den Baöler - Boden.Bey ihrem Einmarsch in das Bistum gab der Hof-rath von Rengger, als Syndik der Landstände zuPrnutrut eine Schrift ein, mit der Erklärung,daß sie in Kraft des französischen Vertrages vvmI. 1781. auch von Frankreich einen Commißar undgerade eben so viel französische Truppen als öster-reichische verlangen. — Um der Verhaftnehmungzu entgehen, flüchtete sich Rengger nach Paris zuseinem Oheime, dem neuerwehlten MetropolitanLyda. Mittlerweile verstärkten sich unter dein Vor-
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